Martíns erster Schritt zurück war eine bedingte FP1-Freigabe
Am Donnerstag erlaubten die Ärzte zunächst nur das erste Training; die spätere Rennfreigabe folgte am Freitag.
Jorge Martín erhielt am Donnerstag vor dem Malaysia-Grand-Prix zunächst eine begrenzte Freigabe. Nach der Untersuchung durfte der Aprilia-Fahrer am ersten freien Training teilnehmen. Anschließend war ausdrücklich eine erneute medizinische Bewertung vorgesehen.
Diese Entscheidung fiel wenige Tage nach seinem Sturz im Australien-Sprint. Martín hatte eine nicht verschobene Fraktur am rechten Handgelenk erlitten. Vor Malaysia lag er zehn Punkte hinter Marc Márquez, weshalb eine mögliche Teilnahme auch für die Weltmeisterschaft erhebliches Gewicht besaß.
Die erste Erlaubnis war somit ein kontrollierter Schritt und noch keine Zusage für das ganze Wochenende. Erst die tatsächliche Belastung auf dem Motorrad sollte zusätzliche Hinweise geben. Genau diese Abstufung ist wichtig, wenn frühere Meldungen zum Comeback gelesen werden.
Inzwischen ist der nächste Schritt erfolgt: Nach zwölf FP1-Runden wurde Martín am Freitag auch für das weitere Wochenende freigegeben. Seine Trainingsarbeit blieb dennoch reduziert. Dieser Rückblick hält fest, wie die Entscheidung zustande kam; maßgeblich für den aktuellen Status ist die spätere Freigabe vom 30. Oktober.
Quellen
- Martin given green light to take part in Malaysia Free Practice 1Quellenstand: 29.10.2026